Antwort auf: Duport-Etüde Nr.7

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#19890
Felix Seiffert
Verwalter

Liebe Astrid,

ja, das ist anstrengend, sowohl in der Greif- als auch in der Bogenhand. Diese Etüde kann sehr schnell gespielt werden. Für diesen Fall empfehle ich Dir unbedingt, alle Finger in einem Griff liegen zu lassen und nur den einen Finger zu bewegen der für den nächsten Griff sorgt. Und das übst Du auch so im Langsamen. Oft wird nämlich nur ein Ton verändert von einem zum anderen Akkord. Und wenn dir die Hand weh tut, dann lass los, auch wenn es nach nur 4 Takten ist. Es wird dabei wie im Sport Muskelmasse aufgebaut und Du wirst es mit der Zeit immer besser schaffen.

Ähnlich ist es mit der Bogenhand. Gerade wenn Du mit dieser Etüde die Beweglichkeit der Finger in der Bogenhand übst, (Für Navarra war diese Etüde das Werkzeug um fast seine ganze Bogentechnik zu lernen) müssen sich viele Muskeln erst für die Beweglichkeit ausbilden. Hier kann es ebenso sein, dass Du erst einmal nicht sehr weit kommst.

Diese Etüde ist im wahrsten Sinne Kraftsport für Deine Finger. Aber sie lohnt sich.

ganz herzliche Grüße

Felix Seiffert