Erfahrungen mit dem Übeplaner

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Dieses Thema enthält 8 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Nicole Nicole vor 3 Wochen, 4 Tagen.

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  • #10133
    Cordula
    Cordula
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,
    Meine Name ist Cordula und ich lerne jetzt seit etwa 14 Monaten Cello- und das immer noch mit viel Spaß…😉!
    Nun wächst die Anzahl der Stücke, die ich im Unterricht geübt habe, langsam an, dazu kommen natürlich auch die „Neuerungen“: neue Tonleitern, Etüden, Übungen zum Lagenwechsel, enger und weiter Griff, Saitenwechsel, immer wieder Bogenübungen etc.
    Manchmal verliere ich etwas den Überblick, da ich ja nicht nur die Hausaufgaben für die nächste Stunde machen will, sondern auch ältere Übungen / Stücke wiederholen möchte, damit es vielleicht irgendwann mal richtig „sitzt“
    (Vortragsreife hört sich doch noch anders an…🧐).
    Da kam der Übeplaner von Felix (herzlichen Dank dafür!)gerade recht, und ich probiere es seit einigen Tagen aus, wie es damit geht. Allerdings zeichnet sich gerade bei mir ab, das es bei mir kein „Planer“ im eigentlichen Sinne mehr ist, sondern vielmehr zu einer Art Übe–Tagebuch umfunktioniert wird. Mir fällt es sehr schwer, Ziele zu formulieren und abzuschätzen, wie lange ich für das eine oder andere so brauche. Und vor allem: was ist jetzt gerade wichtig? Wie lange übt man, bis man ein neues Ziel in den Fokus rückt. Daher merke ich, dass ich einfach dazu übergegangen bin, zu notieren, was ich gemacht bzw. wiederholt habe….auch schön, aber vielleicht nicht ganz Sinn und Zweck der Sache 🤔.
    Hat den Übeplaner noch jemand ausprobiert? Fällt euch die Einschätzung leichter? Wann geht ihr weiter mit eurem „Programm“?

    Herzliche Grüße,
    Cordula

  • #10134
    Astrid
    Astrid
    Teilnehmer

    Liebe Cordula,

    ich muss gestehen, dass ich mir den Übeplaner genau angesehen, aber weder ausgedruckt noch benutzt habe.
    Dabei aber ein großes Lob an Felix, der dabei meiner Meinung nach wieder seine guten Ideen zum Üben und Weiterkommen allen zugänglich gemacht hat (schwarz auf weiß!).
    Ich habe den Planer u.a. deshalb nicht in Gebrauch, weil ich mich lieber gleich ans Cello setze und die Zeit zum hörbaren Üben nutze und zu bequem bin, mir immer noch zusätzlich Notizen zu machen. Allerdings denke ich vor dem Üben schon dem Plan ähnlich über den Ablauf nach, wann ich welches Stück üben will (Unterricht oder Orchester) und welche Stellen im Stück mit welcher Technik ( Dynamik, Bogenstrich usw).
    Wann ich ein Stück zum Ende gebracht habe und mir ein neues vornehme, hängt meistens vom gewünschten Klangergebnis ab, bisher meist nach einem Vorspiel in der Musikschule. Welches dann das nächste sein soll, bespreche ich mit meiner Lehrerin, wobei sie meist auf Wünsche von mir wartet.
    Vielleicht wäre da tatsächlich das schriftliche Festhalten des jetzigen Standes und der Wünsche/ Einschätzungen für die Zukunft wie im Übeplaner auch für mich sinnvoll.
    Ich finde es aber gut, dass du gleich in deiner frühen „Cellolaufbahn“ schon systematisch arbeitest. Wenn ich das zu Beginn meiner Cellozeit vor über 30 Jahren (Neubeginn vor zwei Jahren nach ca. 25 Jahren Pause ) schon gemacht hätte, wäre ich heute wahrscheinlich weiter!
    Viele Grüße und weiter viel Spaß
    Astrid

  • #10135
    Astrid
    Astrid
    Teilnehmer

    P.S. Vielleicht werde ich tatsächlich den Übungsplaner als Hausaufgabenheft ab meinem nächsten Stück mal in Gebrauch nehmen 😊

  • #10136
    Avatar
    Karl
    Teilnehmer

    Servus,

    bitte wo finde ich den „Übeplaner“??

    Viele Grüße, Karl

  • #10137
    Astrid
    Astrid
    Teilnehmer

    Hallo Karl, du findest ihn im Foyer unter „Effektiv üben mit Spaß“.
    Viele Grüße und schöne Ostern
    Astrid

  • #10138
    Avatar
    Karl
    Teilnehmer

    Hallo Astrid,

    vielen Dank für den Hinweis………dort habe ich natürlich nicht gesucht 🙂

    Schöne Grüße aus Wien, Karl

  • #10215
    Cordula
    Cordula
    Teilnehmer

    Hallo Astrid, hallo Karl,

    Vielen Dank für eure Beiträge.
    Momentan scheinen nicht so viele mit dem Planer zu arbeiten?! Vielleicht entdecken ihn einige erst auch noch nach der Osterzeit für sich…
    Ich werde ihn vorerst noch einige Zeit in der Variante „Tagebuch-Umnutzung“ ausprobieren 😉

    Weiterhin viel Spaß 🎶 beim Musizieren!
    Liebe Grüße
    Cordula

  • #10271
    Katja
    Katja
    Teilnehmer

    Hallo liebe Streicherfreunde,

    ich muss zugeben, dass es mir am Anfang widerstrebte, den Übeplaner zu nutzen, weil ich so das bisschen Freizeit, das ich habe, auch noch durchorganisieren muss. Aber ich muss schon sagen, dass es wirklich viel bringt, einzelne Sachen gezielt zu üben, also sich über das „wie üben“ klar zu sein, statt die Übungen einfach nur durchzuspielen. Und Voranzukommen macht Spaß!

    Ich nutze den Übeplaner jetzt seit 4 Wochen. Mit der Zeit gewinnt man an Erfahrung, wie lange man ungefähr für eine Sache braucht. Wenn ich z. B. eine neue Übung/Etüde/Stück habe, dann steht bei mir bei „wie?“ für die ersten 1 bis 2 Tage (je nach Komplexität) „anlegen“, also einfach die Noten mal im Kopf durchgehen, vielleicht einmal anspielen. Die nächsten paar Tage steht bei mir „Intonation“ – da versuche ich also richtig zu greifen. Es folgt darauf meist „Rhythmus“. Hier versuche ich, die Noten nun im richtigen Rhythmus zu spielen in einer sehr langsamen Geschwindigkeit, so dass ich eben mitkomme. Darauf folgt z. B. „schneller“ oder „84 bpm“ oder „85 % zur Musik“.

    Neulich hatte ich eine Eingebung was die Bogenführung anbetrifft. Also nahm ich das auch gezielt in einige Übungen auf (in diesem Fall stand dann da „strecken“, weil ich den Arm nun ausstrecke statt die Schulter hochzuziehen). Das Hochziehen der Schulter zu unterbinden habe ich mir beispielsweise als Halbjahresziel vorgenommen. Erst danach werde ich mich um eine entspanntere rechte Hand kümmern. Man kommt tatsächlich leichter und besser zum Ziel, wenn man nicht versucht, alles gleichzeitig zu optimieren.

    Ich habe mir den Übeplaner für mich selbst noch einmal angepasst, da es mich nervte, den Namen der Übung/Etüde/Stück für jeden Tag noch mal als „was?“ einzutragen, obwohl ich es ja schon ganz oben für die Woche eingetragen hatte. Außerdem schreibe ich sehr klein und wollte nicht zwei Seiten für eine Woche verbrauchen. Man trägt für den Tag dann einfach das „wie?“ entsprechend bei A oder B ein. Wer möchte, findet hier meine Version des Übeplans:

    PDF: https://www.onlinestorage.1and1.com/lnk/pgghHmoA
    ODS: https://www.onlinestorage.1and1.com/lnk/UKghnin2

    Probiert den Übeplaner einfach mal aus! Wenn ihr euch verschätzt, ist es doch ganz egal – ist doch nur für euch und ihr müsst niemandem Rechenschaft ablegen.

    Viele Grüße
    Katja

  • #10272
    Nicole
    Nicole
    Teilnehmer

    Hi Katja –

    ist ja klasse – Danke für Deine verkürzte Form des Übeplaners!
    Ich finde die Idee auch gut, aber zur Zeit schreckt mich ab, dass es mich „Übezeit“ kostet, erstmal zu schreiben, statt zu spielen – ganz ähnlich, wie Du es beschrieben hast…
    Aber der Aspekt des Visualisierens „wo will ich hin“ ist ganz bestimmt enorm wichtig fürs Hirn und damit für das Vorankommen.
    Liebe Grüße,

    Nicole

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