Antwort auf: Gute Übungen für mehr BogenKontrolle und -gefühl

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#7930
Felix Seiffert
Verwalter

Liebe Katta,

eine meiner Lieblingsübungen für das Erlangen des Spielgefühls ist das Wechseln zwischen Stillstand und Fahrt.

Wir haben oft den Impuls einen ton mit einem Druckimpuls zu beginnen und damit berauben wir uns des wirklichen Spielgefühls.

Also die Übung:

Legen den Bogen an einer bequemen Stelle auf die Saite. Spüre, wie Dein Armgewicht auf dem Bogen liegt, und von der Saite getragen wird.

Wenn Du jetzt einen Strich los streichst, sieh zu, dass Du einfach nur das Gewicht verminderst. Der Ton sollte mit einem leichten „Ticken“ losgehen. So wie wenn Du eine Silbe aussprichst, die mit einem Verschlusslaut beginnt. Zum Beispiel: „daaaa“.

Der Bogen steht beim Stillstand mit mehr Gewicht auf der Saite als bei der Fahrt.

Jetzt halte wieder an und spüre, wie beim Stillstand der Bogen wieder mehr Gewicht auf der Saite hat. Und dann geht es von Neuem los.

Man kann das (es wird dann „liegendes Staccato“ genannt) auch mehrmals in der gleichen Strichrichtung auf einem Bogen machen.

Für mich ist das eine der essenziellen Bogenübungen für das Gefühl.

Aber Achtung!!! Keine Druckimpulse zu Beginn eines Tons, sondern das Gegenteil!!!

liebe Grüße

Felix