Antwort auf: Die Übergangslagen 5. 6. und 7.Lage

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#14930
Felix Seiffert
Verwalter

Hallo Cordula,

dann wollen wir mal ein wenig Licht in die Sache bringen.

Die „Übergangslagen“ werden auch „hohe Halslagen“ oder umgangssprachlich „3-Finger Lagen“ genannt.
Deine Toneinteilung ist soweit richtig, wobei Du sagen kannst, dass immer wenn die Töne auf der D-Saite beispielsweise h – c – d heißen, es die 5. Lage ist. Dies bezieht sich aber auch auf die Ableitungen dieser Töne. Also: b – c – des ist ebenso 5. Lage wie h – cis – d. Du merkst es können durch Vorzeichen zwischen den Tönen die verschiedensten Abstände entstehen.

Steht nun der 2. und 3. Finger im Halbtonabstand, ist das sehr angenehm zu spielen. Ich würde es als die erste Griffart (analog zur Geige) bezeichnen. Etwas weniger angenehm ist es den Halbton zwischen 1. und 2. Finger zu haben. dies ist die zweite Griffart. Die unangenehmste Griffart ist die, bie der alle 3 Finger jeweils im Ganztonabstand zueinander stehen. Das ist dann die „Weite Griffart“ in den oberen Halslagen.

Ich würde Dir empfehlen die 5. und die 6. Lage noch mit dem Daumen in der Halsbeuge zu spielen. Dies ist zwar am Anfang etwas mühevoll, aber Du behältst eine bessere Orientierung in Deinen Fingern. In der 7. Lage gehe ich auch mit dem Daumen etwas aus der Halsbeuge heraus.

Gutes Gelingen

Felix Seiffert