Effektiv üben – was Du mit einem Bleistift erreichen kannst

Effektiv üben mit Bleistift und Radiergummi

Hast Du ein Rezept um effektiv üben zu können?

Das ist eine sehr allgemeine Frage, aber lass uns einmal eine Situation vergegenwärtigen, an der man sehr viel für die eigene Effektivität beim Üben tun kann.

Eventuell erlebst Du das auch fast jeden Tag beim Üben:

Du übst ein Stück oder eine Passage ein. Du kommst an eine Stelle, an der Du merkst, dass Du die Sache mit verschiedenen Fingersätzen lösen kannst. Jetzt probierst Du ein paar Möglichkeiten aus. Du kannst übrigens auch mit den verschiedenen Fingersätzen mehrere Möglichkeiten des Bogenstrichs kombinieren. Einige Fingersätze funktionieren mit diesem, andere mit jenem besser.

Und schon hast Du eine Fülle von Möglichkeiten, mit denen Du die Stelle meistern kannst. Sehr schön! Du übst also daran herum und irgendwann hast Du das Gefühl: „So, jetzt bekomme ich es hin!“

Du lässt die Stelle jetzt einmal so stehen und gehst weiter im Stück. Es gibt ja auch noch andere Stellen, die man üben muss.

Am nächsten Tag, wenn Du wieder ans Instrument gehst, spielst Du das Stück wieder.

Du kommst an die besagte Stelle. Und was passiert jetzt? Du hast doch gestern die Sache ausgiebig geübt und konntest sie durchspielen.

Aber: Du bleibst wieder hängen. Wie hattest Du das eigentlich gemacht? Hattest Du diesen Fingersatz gemacht? Oder jenen? Wie war der Strich den Du mit dem Fingersatz kombiniertest?

Du merkst schon: Du hattest zwar an der Stelle geübt, aber jetzt stehst Du fast genauso da. Du kommst nicht auf Anhieb durch.

Effektiv üben war das wohl nicht!

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Was ist der Hintergrund?

Was Du beim Üben zunächst gemacht hast, war zwar richtig und gut, aber leider nur die Hälfte von dem, was eigentlich nötig wäre, um am nächsten Tag einen wirklichen Übeeffekt zu bewirken.

Grundsätzlich hat effektives Üben zwei Phasen:

Zunächst hätten wir da die „Erkundungsphase“, Du könntest die auch als „Experimentierphase“ bezeichnen.

Hier tust Du genau das, was Du gestern gemacht hast. Du findest heraus, wie man das Stück oder die Passage greifen und streichen kann. Diese Phase ist sehr wichtig. Du findest dabei in fast allen Fällen heraus, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, die Stelle zu meistern. Jede Version hat ihre Eigenarten. Die eine liegt Dir besser, mit der Anderen kommst Du weniger zurecht. Du kannst aber vielleicht auch feststellen, dass der Klang der einen Version eher Deiner Vorstellung entspricht, als wenn Du die Stelle mit dem anderen Fingersatz spielst.

Die zweite Phase ist die des „Einübens“.

Der Hintergrund ist ganz einfach. Nur was Du mehrmals hintereinander genau gleich tust, wird sich Deinem Unterbewusstsein so einprägen, dass es einfach und schnell jederzeit abrufbar ist. Das war es, was Du gestern leider vergessen hattest. Deshalb stehst Du heute an der Stelle und kommst ins Stocken. Du hast Dir gestern keine der Möglichkeiten so eingeübt, dass sie heute ohne nachzudenken einfach so funktioniert.

An dieser Stelle möchte ich Dich auf einen anderen Blogartikel verweisen in dem genau dieser Punkt recht amüsant erläutert ist, nämlich mit Gummibärchen

Wie geht es nun wirklich, effektiv üben?

Lass Dich hier einmal an die Hand nehmen. Wir gehen gemeinsam durch die Stelle hindurch.

Zunächst erkundest Du tatsächlich die Möglichkeiten. Du machst es genau so wie Du es immer getan hast. Du spielst die Stelle zunächst so, wie es Dir spontan einfällt. Wenn Du hängen bleibst oder Dir das Ergebnis nicht gefällt, probierst Du etwas Anderes aus. Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Jetzt kommt aber den entscheidende Punkt:

Wenn Du nun mehrere Möglichkeiten ausgelotet hast, kommt der Bleistift ins Spiel. Damit Du morgen einen Übeeffekt verzeichnen kannst, lege Dich heute auf eine der erforschten Möglichkeiten fest. Schreibe Dir mit dem Bleistift genau den Fingersatz und den Bogenstrich in Deine Noten.

Jetzt höre ich Dich aber schon einwenden: „Aber wieso soll ich mich denn jetzt komplett festlegen? Was ist, wenn das doch nicht die beste Möglichkeit ist, die Stelle zu spielen? Ich schränke mein Potential damit doch enorm ein?

Halt!

Es ist nichts in Stein gemeißelt. Nur die Ruhe, es geht noch weiter. Zunächst ist es allerdings nötig, dass Du Dich festlegst.

Jetzt folgt die Einübephase. Bitte übe Dir die Version, die Du Dir erarbeitet und mit Stift in die Noten geschrieben hast, durch mehrmaliges Ausführen ein. Es mag ein klein wenig stupide sein. Aber so, wie Du herausgefunden hast, dass es gehen könnte, solltest Du die Stelle mindestens 7 mal spielen. Du solltest 7 mal fehlerfrei durch die Stelle kommen. Möchtest du wirklich effektiv üben, kommst Du ohne dieses „Eintrainieren“ der komplexen Bewegung nicht aus.

Denn danach kommt die für das Üben wichtige Phase des „Schlafens über der Sache“. In der Nacht sortiert Dein Gehirn, was Du heute eingeübt hast. Bewegungen, Gedanken und Gefühle sortieren sich in diesem Vorgang zu etwas „Ganzem“. Du wirst am nächsten Tag feststellen, dass das, was Dir Mühe gemacht hat, was eventuell Schritt für Schritt durchdacht und in kleinen Teilen eingeübt werden musste, jetzt auf einmal von alleine geht.

Und so präpariert gehst Du in den nächsten Übetag.

Du kommst beim Üben wieder an die Stelle. Wenn jetzt alles gut durchläuft und Du mit dem Ergebnis zufrieden bist, dann hat es sich gestern gelohnt, das so einzuüben.

Wenn Du aber wieder stolperst – dann hat sich Dein Üben ebenfalls gelohnt.

Du weißt jetzt: „So, wie ich gestern die Stelle eingeübt habe, funktioniert sie doch nicht richtig. Irgendetwas läuft quer. Entweder komme ich nicht richtig durch, oder das klangliche Ergebnis gefällt mir nicht.

Und jetzt lotest Du neue Möglichkeiten aus und entscheidest Dich für eine weitere Variante.

Die Prozedur beginnt von vorne. Du nimmst den Radiergummi in die Hand, radierst die alte Version heraus und schreibst die neue Variante in die Noten. Das ist übrigens der Grund warum ich Dir immer einen weichen Bleistift und einen weißen Radiergummi empfehle. So wird sich Dein kreativer Vorgang nicht negativ auf die Lesbarkeit Deiner Noten auswirken.

Du gehst wieder in die Einübephase, wiederholst die neue Variante wieder so oft, bis sie Dir ohne Nachdenken aus der Hand läuft, und schläfst darüber.

Und so kommst Du über mehrere Tage zu einer wirklich guten Möglichkeit, die Stelle zu spielen und sie auch wirklich flüssig durchspielen zu können.

Sicherlich wirst Du jetzt sagen: „Das ist aber mühsam!“

Ja, das ist es, aber ich kann Dir sagen, dass es wesentlich effektiver ist, und Du schneller zum Ziel kommst, als wenn Du Dich nicht mit Hilfe des Bleistiftes auf eine Stelle festlegst.

Ein weiterer Einwand von Deiner Seite wird sein: „Ich komme mir dabei vollkommen unzulänglich vor. Zuerst lege ich mich auf etwas fest, um festzustellen dass es jetzt doch nicht gut war. So kommt man doch nicht voran!“

Ich entgegne Dir aber: „Du wirst Dich wundern. So gehen alle Profis vor, wenn sie effektiv üben. Das ist ein kreativer Prozess. Niemand kann sich sicher sein, dass sich eine heute getroffene Entscheidung dauerhaft als gut und praktikabel erweist. Mit jedem dieser „Fehler“ die Du korrigierst steigt Dein Repertoire an Erfahrung. Und damit wird über die Zeiten Deine Souveränität am Instrument immer weiter wachsen. Freue Dich über jede weitere Erfahrung die Du auf diese Weise am Instrument machst. Auch die Erfahrungen „So geht es nicht“ sind für Dein Wachstum am Instrument Gold wert.

Und in diesem Sinne wünsche ich Dir wieder viele gute Erfahrungen mit Deinem eigenen Musizieren am Instrument

herzlichen Gruß

Felix Seiffert

14 Kommentare

  1. Guten Tag!
    Wunderbare Blogbeiträge. Sie bieten Informationen für jeden einzelnen Menschen. Danke, dass Sie diese Tipps mit uns teilen. Ich hoffe, bald mehr informative Beiträge von Ihnen zu lesen. Alles Gute!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Simon

    • Felix Seiffert

      Hallo Simon,

      freut mich sehr, das Ihnen die Beiträge gefallen. Haben Sie schon einmal im Mitgliederbereich geschaut, was es dort alles an informativen Beiträgen gibt.

      herzlichen Gruß,

      Felix Seiffert

  2. Lieber Felix,

    der Hinweis, gerade die schwierigen Stellen 5-7x zu sauber zu üben, hat mir sehr weitergeholfen. Denn ja, auch bei mir hat sich eingeschlichen, dass ich manches zwar täglich übe, aber dann doch „Wischi-Waschi“, weil es ja irgendwann dann (manchmal nach ein paar Wochen) klappt. Ich habe es nun gleich ausprobiert und hatte sofort Erfolg damit! Nicht nur lief es gleich am selben Tag, sondern erst recht am nächsten. Also: vielen lieben Dank dafür!

    Katja

    • Felix Seiffert

      Hallo Katja,

      ja, das ist meiner Ansicht nach ein sehr wichtiges Erlebnis. Ich habe das doch auch gehabt und mich irgendwann einmal an der Nase fassen müssen, um etwas wirklich nachhaltig durch zu üben. Und wenn man sich dann dazu bringt, wirklich die Wiederholungen zu machen, dann kann man es eben erleben, was für eine deutlich andere Qualität im Spiel entsteht. Aber wenn man es nicht tut – dann erlebt man es auch nicht. So einfach ist das.

      ganz herzliche Grüße

      Felix

  3. Birgit Stolte

    Lieber Felix,
    vor einem Jahr habe ich mir im Alter von 40 Jahren, ohne Vorkenntnisse zu haben, hier in China ein Cello gekauft, weil ich es liebe und spielen lernen will. Ich komme jetzt in die Phase, wo ich aus den anfänglichen Herausforderungen – Bogenhaltung, Notenlesen und auf dem Instrument wiederfinden können, Handhaltung, Druck auf die Saiten, einen schönen Klang erzeugen usw. – herauswachse und die nächsten Lagen erkunde. Hier im Lehrbuch und bei selbst gewählten Stücken wird oft der Fingersatz nicht (mehr) vorgeschrieben und ich muss selbst herumprobieren. Meine Lehrerin hat immer einen Bleistift dabei. Jetzt merke ich, wie wichtig und bedeutsam dieses kleine „Arbeitsmittel“ ist. Vielen Dank für den Augenöffner! Ich werde mir jetzt auch einen weichen Bleistift und guten Radiergummi in den Cellokoffer legen und beim Üben nutzen. Vielen Dank auch für die Erinnerung daran, dass wir durch die Pausen zwischen dem Üben ebenfalls lernen. Ich möchte gern vorankommen, aber setze mich oft zu sehr unter Druck.

    Herzliche Grüße aus Tianjin,
    Birgit

    • Felix Seiffert

      Hallo Birgit,

      Du bemerkst es am eigenen Leibe und das ist gut so. Wenn ich Dir eines mitgeben darf: Das ist ja das Schöne an der Arbeit mit dem Bleistift, dass man damit einfach lernt. Es gibt niemals den einen perfekten Fingersatz. Aber mit jedem Versuch den man macht und vielleicht nach ein paar Tagen auch wieder korrigiert wächst das eigene „Repertoire“ an Hintergrundwissen, warum ein Fingersatz gut sein kann und warum der Andere vielleicht nicht so gut ist. Und das ist das Entscheidende. Es gibt niemals heute die perfekte Lösung für einen Fingersatz. Ich selbst mache bei manchen Stücken nach 20 Jahren noch neue Fingersätze. War ich deswegen vor 20 Jahren ein Idiot? Wahrscheinlich nicht. Und das darf man annehmen, und weiter dran wachsen.

      herzlichen Gruß

      Felix Seiffert

  4. Christa-Maria

    Hallo Felix, ein ganz wichtiger Artikel. Ich möchte dem nur einen auf den ersten Blick ganz banalen Hinweis hinzufügen: Gönnt euch einen ordentlichen Radiergummi. Die normalen Radierer schmieren sehr oft. Ich empfehle den Stift von Staedtler, Mars plastic 528, der nennt sich „Radierminenhalter“ und man kann den eigentlichen Gummi mittels Schieber nach unten schieben; die Minen kann man nachkaufen. Der Vorteil dieses Radiergummis ist, dass nichts schmiert; er hat die Form eines Kugelschreibers, und so kann man ihn an der Halterung mit einer Schnur sehr gut am Notenständer festmachen, so dass er immer zur Hand ist. Kostenpunkt ca. 3€.

    • Felix Seiffert

      Hallo Christa Maria,

      Vielen Dank für Deine Anmerkung. Ich pflichte Dir ohne Einschränkung bei. Es ist wichtig, Radiergummis zu verwenden, die nicht schmieren. Außerdem ist ein weicher Bleistift von großem Vorteil. Denn wenn man mit einem zu harten Bleistift auf die Noten schreibt, und es dann wider weg radiert, bleibt doch eine tiefe Spur im Papier. Ich verwende am liebsten Staedtler Noris B (1). Als Radiergummi verwende ich das, was Du oben im Bild des Blogartikels siehst. Das ist ebenfalls entweder Staedtler Mars Plastik (nur eben als Block zum selbst in die Hand nehmen) oder es gibt diese weißen Radiergummis auch von Pelikan (AE 20). Die erfüllen alle gut den gleichen Zweck.

      Aber gut, dass wir uns einmal darüber unterhalten haben. Das ist in der Tat wichtig, wenn man Noten auf längere Zeiten hin lesen können möchte.

      herzlichen Gruß

      Felix Seiffert

  5. Ulrich Bednarz

    Lieber Felix,
    genauso ist es! Seitdem ich Unterricht habe, habe ich mir folgende Methode angewöhnt:
    1. Zunächst einmal das zu übende Stück durchzuspielen.
    2. Komme ich eine an eine schwierige Stelle, probiere ich mehrere Fingersätze aus, wobei ich den letzten, mir passenden Fingersatz notiere.
    3. Lagenwechsel in Bindungen vermeide ich nach Möglichkeit, wobei mir mein hochgeschätzter Lehrer den Tipp gab, leere Saiten mit in den Lagenwechsel mit einzubeziehen. Somit funktioniert auch ein Lagenwechsel in einer Bindung wesentlich leichter.
    4. Schwierige Stellen stellen werden als erstes geübt, wobei sich der Fingersatz noch verändern kann.
    5. Letztendlich wird das ganze Stück durchgespielt, und siehe da – ich komme auf diese Weise schneller ans Ziel ein Stück fingersatzmäßig zu beherrschen. Dabei ist noch nichts über Bogentechnik und Interpretation (Dynamik) des Stückes ausgesagt

    • Felix Seiffert

      Lieber Ulrich,

      Sehr gut! Das ist eine sehr klare Herangehensweise, die ich jederzeit teilen würde.

      Nur eine ganz kleine Variante würde ich noch einflechten. Lagenwechsel in Bindungen sind meiner Ansicht nach nicht immer nur zu vermeiden. Es gibt auch Situationen besonders in romantischer Literatur, in denen sich gerade in Bindungen Lagenwechsel sehr gut machen. In klassischen und barocken Stücken möchte ich aber Deinem Lehrer beipflichten. Dort würde ich ebenfalls Lagenwechsel in Bindungen vermeiden.

      Und ja: Einen Ton mit einer leeren Saite zu spielen ist eine enorme Erleichterung für Lagenwechsel. Das setzte ich auch sehr gerne ein.

      herzlichen Gruß,

      Felix

      • Lieber Ulrich, lieber Felix,

        ich finde es tatsächlich schwieriger einen Lagenwechsel über eine leere Saite auszuführen, und dann punktgenau weiterzuspielen, da ich dabei weniger das Gefühl der Wegstrecke habe, die ich eigentlich rutschen würde noch den Lagenwechsel hören kann ( also zumindest beim Üben ist es für mich leichter, wenn ich den Rutscher hören kann).
        Liebe Grüße
        Astrid

        • Felix Seiffert

          Liebe Astrid,

          was Du ansprichst ist wohl wahr. Es geht dabei um den „freien Einsatz“ beim Lagenwechsel. Du musst sozusagen „freihändig“ einen weiteren Ton in einer anderen Lage treffen. Das ist in der Tat nicht so leicht zu meistern, wie ein Rutschen mit einem Finger.

          Auf der anderen Seite steht aber gerade bei Läufen, dass man durch das Ausnützen einer leeren Saite für den Lagenwechsel sozusagen „einen Ton lang“ Zeit hat um den Lagenwechsel auszuführen. Machst Du einen Lagenwechsel von einem Ton zum Nächsten, geht es sehr schnell. Ist noch einer dazwischen, kannst Du Deine Finger deutlich genauer und gezielter auf den Ton in der neuen Lage steuern.

          herzlichen Gruß
          Felix

  6. Hallo Felix,

    da hast du wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Ich bin auch gerade am herum- experimentieren, habe dabei aber oft schon die Erfahrung gemacht, dass ich mehrere Versionen von Fingersätzen hintereinander ausprobiert, aber leider nicht gleich aufgeschrieben habe und natürlich jedes Mal nicht mehr wusste, welche Version die beste war….dooof.
    Oder ich habe mehrere Tage mich mit einem vorgeschlagenen Fingersatz abgemüht, dann ändert ihn mein Lehrer und ich denke, das ist ja viel leichter…aber zu früh gefreut, denn beim nächsten Üben fällt mir doch die erste Variante wieder leichter, weil ich sie schon so eintrainiert hatte.
    Also: danke für deinen Tip, Änderungen gleich einzutragen und auszuprobieren, aber nicht zu lange einzuüben, wenn es noch nicht passt!

    Liebe Grüße Astrid

    • Felix Seiffert

      Hallo Astrid,

      man könnte die Sache ja auch dadurch vertiefen, gerade wenn es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, dass man sich eine oder Kopien der Noten anfertigt und jede Version getrennt aufschreibt. so wäre es auch denkbar den Überblick zu behalten. Aber letztlich kommt man nicht drum herum, sich dann doch auf eine Sache zu fixieren, die man einübt.

      herzlichen Gruß und viel Erfolg weiterhin am Cello

      Felix

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