Du kennst diese Situation!

Du spielst mit großer Liebe zuhause auf Deinem Instrument. Du übst Deine Stücke, Du nimmst eventuell Unterricht.

Aber so viel Du auch übst, Dir fehlt etwas. Du bist sozusagen der Einzelkämpfer im stillen Kämmerlein.
Dir fehlt das eigentliche Musizieren.

Für ein Laienorchester reicht es noch nicht, (meinst Du) und Du traust Dich mit
Deinem Spiel weder vor Publikum noch vor gleichgesinnte Laienmusiker.

Irgendwie geht es aber auch nicht zielführend voran. Irgendetwas hängt, wenn Du Deinen Werdegang betrachtest.

Und weißt Du warum?

Musizieren - kennst Du die zwei Bewegungsarten?

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So funktioniert der BogenBalance Workshop

Gemeinsames Musizieren ist das hauptsächliche Betätigungsfeld von Streichinstrumenten. Im Gegensatz zum Klavier spielt bei Streichinstrumenten das reine Solospiel eher eine Nebenrolle. Das Spielen im Ensemble hat aber ganz andere Anforderungen an den Spieler als das Musizieren für sich alleine. Daher macht es Sinn, schon früh den Unterricht mit gemeinsamem Spielen zu Kombinieren.
Persönlichkeiten wie Paul Rolland, Shinichi Suzuki oder Sheila Nelson haben uns dies schon vor vielen Jahren demonstriert.

Die Fülle an Angeboten von Spielliteratur belegt: frühes gemeinsames Musizieren ist möglich, kann klingen und fördert die Motivation eines jeden Spielers. Streicherklassen, die es seit den 80er Jahren in Deutschland gibt, musizieren gemeinsam freudvoll bereits mit dem Tonumfang von drei Tönen, die sie auf ihrem Instrument beherrschen. Es geht darum, gemeinsam die Melodie, den Rhythmus eines Stückes zu spüren und so in einem musikalischen Fluss zu kommen. Dies geht in der Gruppe wesentlich einfacher, als beim Musizieren alleine.

Die vier Intrumente der Streicherfamilie gleichen sich in vielen grundsätzlichen Dingen. Sie haben vier Saiten, die auf gewisse Weise mit dem Bogen angestrichen werden. Durch die Ahnlichkeit der Instrumente ist es im Anfänger- und auch im leicht fortgeschrittenen Bereich möglich, Grundlagen in einer Gruppe von Spielern der verschiedenen Instrumente zu vermitteln. Allerdings haben sie aufgrund der verschiedenen Größe der Instrumente in gewisser Weise auch unterschiedliche Spielweisen. Die Betrachtung dieser Unterschiede weitet nicht nur Deinen Blick für das Thema Streichinstrument überhaupt, es bringt Dir auch durch das Einfühlen in die anderen Grundbedingungen des jeweils behandelten Instrumentes, einen besseren Bezug zu Deinem eigenen Instrument.

Die Workshops für Fortgeschrittene sind so ausgelegt, dass Teilnehmer mit verschiedenen Grundkenntnissen gleichzeitig am Workshop teilnehmen können. Die verschiedenen grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten, die man zum Instrumentalspiel braucht, müssen im Laufe einer Instrumentalkarriere immer wieder in stets feinerer Form behandelt werden. Auch ein Student beim Abschluss seines Studiums wird sich beispielsweise noch um Inotation und einen gut geführten Bogen kümmern müssen.

Daher ist es sinnvoll, diese Themen mit Spielern, die selbst an verschiedenen Stufen ihres eigenen Fortschritts stehen, zu behandeln. So kann beispielsweise ein Schüler, auch wenn er sich gerade mit der ersten Lage beschäftigt, durchaus einmal mit einfachen Übungen einen Ausblick auf die Technik des Lagenwechsels bekommen. Genauso macht es Sinn für einen Spieler, der schon mehrere Jahre Erfahrung am Instrument gesammelt hat, sich einmal mehr mit absoluten Basics am Instrument zu beschäftigen.

Und da zudem noch das Unterrichtsmaterial, das im Workshop verwendet wird, stehts mit Stimmen verschiedener Schwierigkeiten, hat sich das Konzept des Workshops mit dem gemeinsamen Unterricht für Spieler aller vier Streichinstrumente, die sich durchaus auf verschiedenen Stufen ihren Könnens befinden, bewährt.

Die Workshops arbeiten mit Stücken, deren verschiedene Stimmen unterschiedliche Anforderungen an den Spieler haben. So ist zum Beispiel oft die 3. Stimme (die ursprüngliche Bratschenstimme) eher leichter zu spielen als die Übrigen. Da die Stimmen der Stücke aber so arrangiert sind, dass auf jedem Instrument jede Stimme gespielt werden kann, besteht für Dich als Spieler die Möglichkeit, eine Stimme einzuüben, die Deinem technischen Können tatsächlich entspricht. So entsteht im Unterricht ein Ensemble in dem alle Stimmen ausgeführt werden und in dem jeder Spieler den ihm gemäßen Platz findet.

Unterricht nach Paul Rolland

Die Instrumente der Geigenfamilie, die Violine, die Viola (oder Bratsche), das Violoncello und der Kontrabass weisen in ihrer Spieltechnik gewisse Ähnlichkeiten auf. Dies ermöglicht, dass das Erlernen des Instruments in seinen Grundlagen in einer Gruppe beziehungsweise in einem kleinen Streichorchester angelegt werden kann. Bestimmte Anleitungen, beispielsweise zur Haltung, zu Bewegungsabläufen und zur Theorie wie das Notenlesen, können so sehr effizient gegeben werden. Das Musizieren in der Gruppe ermöglicht es dem einzelnen Spieler zudem leichter, in den Fluss großzügiger Bewegungen zu kommen. So ist es möglich, in einem sehr frühen Stadium des Lernens an der intensiven Freude des gemeinsamen Musizierens teilzuhaben.

Der Kurs lehnt sich an das Unterrichtskonzept des Geigenprofessors Paul Rolland an, der in den 80er Jahren im Auftrag des US-Staates Illinois eine Studie über Grundprinzipien der Violintechnik im Klassenunterricht verfasst hat. Daraus entwickelte sich das Konzept „Klassenmusizieren“ nach Paul Rolland, das in den letzten Jahren an Deutschen Schulen zunehmend Fuß fasst.

In den BogenBalance Workshops wird das Prinzip des Unterrichts nach Paul Rolland auf die Bedürfnisse von Erwachsenen angepasst. Viele Menschen hegen den Wunsch, es mit einem Streichinstrument zu versuchen. Meist kommen sie aber auf den Gedanken, dass es ab einem bestimmten Alter zu spät dafür sei. Daher möchte dieser Kurs die Scheu vor der Herausforderung nehmen, und ermöglichen, die große Freude, die im gemeinsamen Musizieren liegt, zu erleben.

So läuft der Worshop ab

Du meldest Dich an:

Einen Tag nach Deiner Anmeldung bekommst Du ein Begrüßungsschreiben, in dem Du nach Deiner musikalischen Biografie gefragt wirst. Je mehr Du von deinem Spielen erzählen kannst, desto genauer kann später der Workshop auf Deine Bedürfnisse abgestimmt werden.  

8 Wochen vor dem Workshop:

Deine Vorbereitung beginnt. Du bekommst in einer E-Mail Zugang zu den Stücken, die im Workshop behandelt werden. Neben den Stücken werden Dir für Deine Orientierung ebenfalls MP3 Dateien zum Abhören der Stücke zur Verfügung gestellt. so kannst Du Dich für den Workshop optimal vorbereiten.  

2 Wochen vor dem Workshop:

erreicht Dich eine Mail, die Dir die organisatorischen Details des Workshops nahe bringt. (Anfahrt, genaue Uhrzeiten, was ist mitzubringen u.s.w.)  

Die Anreise:

Die Anfahrt wurde Dir bereits beschrieben. Wenn Du eine sehr weite Anreise hast, ist es eventuell von Vorteil, wenn Du bereits am Freitag Abend an- oder eventuell sogar erst am Montag abreist. Dies ist in der Regel im Haus möglich nach vorheriger Anmeldung beim Haus oder beim Veranstalter des Workshops.  

Der erste Tag des Workshops:

Der Workshop beginnt mit einer Begrüßungsrunde und damit, dass wir eines der Stücke, die wir vorhaben, spielen. Dabei entstehen bei Dir und den anderen Teilnehmern Fragen, die behandelt werden wollen. Hier bringst Du Deine persönlichen Wünsche zu Dingen, die Dein Spiel angehen unter. Im Laufe des Workshops werden wir dann im Wechsel an den Stücken proben und in gemeinsamer Runde an den angesprochenen spielerischen Themen arbeiten.
Bedenke: Du musst in der Vorbereitungsphase Deine Stücke nicht perfekt einstudieren. Die Stücke sind Unterrichts- und kein Aufführungsmaterial. Was Dir bei Deiner persönlichen Vorbereitung nicht gelingt, bereichert den Workshop weil er zum Thema für alle Teilnehmer wird.  

Der Abend des ersten Workshoptages:

Nach dem Abendessen treffen wir uns in lockerer Runde. Wer möchte spielt zum Beispiel ein selbst eingeübtes Stück vor, und die Dozenten geben dazu Anregungen. Manchmal spielen wir sehr einfache Stücke vom Blatt und wer mitmachen will ist herzlich dazu eingeladen. Manchmal bereiten Teilnehmer im Vorfeld auch ein kleines Kammermusikstück vor und spielen es in der Runde. Für manchen ist dies aber einfach ein Abend, an dem er als Zuschauer seinen eigenen Horizont erweitert, vollkommen ungezwungen und ganz frei.  

Der zweite Workshoptag:

Am zweiten Tag, vertiefen wir die Arbeit an den Stücken. Bestimmt werden wir auch noch nicht alle technischen Themen, die wir uns vorgenommen hatten, behandelt haben. Wir werden also den Tag über gut zu tun haben. Am Ende, nach dem Kaffeetrinken, werden wir versuchen, das Resultat unserer Bemühungen durch eine Art Konzertsituation, nur für uns selbst ohne Publikum, auf den Punkt zu bringen. So schließt sich der Kreis Deiner intensiven Beschäftigung, die bereits mehrere Wochen vor dem Workshop beginnt.  

Wer bietet Dir den Kurs an?

Die Workshops werden Dir von Felix Seiffert angeboten.

Aus der Arbeit mit Erwachsenen entstanden verschiedene Projekte wie zum Beispiel der Blog, die Workshops, der Grundlagenkurs  oder die verschiedenen Trainingsprodukte im BogenBalance Shop

Die Workshops sind hierbei der Kernpunkt, aus dem heraus die ganze Arbeit mit allen Angeboten entstanden sind. Natürlich betreue ich jeden Workshop auch als Dozent.

Dozenten

Christina Horvath

Ich studiere an der Musikhochschule Hannover bei Herrn Prof. Graf, besuchte Meisterkurse bei Herrn Prof. Ruf und Streichquartettkurse beim Alberni Quartett in Cambridge. Frau Prof. Anne Röhrig unterrichtet mich in Alter Musik. Weiterbildende Kurse belegte ich für Alexandertechnik bei Paul Collins, Feldenkrais bei Frau v. Lingelsheim, Suzukimethode bei Frau Kassel und bei Frau Holzer-Rhomberg. Von 1985-1987 spielte ich im Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm, bis 1996 wirkte ich weiterhin als ständige Aushilfe mit. Seit 1986 unterrichte ich Violine und Viola an den Städtischen Musikschulen in Ulm und Geislingen an der Steige, wo ich auch ein kleines Ensemble leite, ca. 15 Kinder im Alter zwischen 8 und 17 Jahren. 
Beim Unterrichten ist es mir ein großes Anliegen, das Erleben von Musik und Klang auf jeder Entwicklungsstufe zu wecken und möglich zu machen.

BogenBalance Workshops gibt es in fünf Kategorien

Workshop Beginner

Lernst Du Dein Instrument noch nicht länger als ein Jahr, wird Dir dieser Workshop für Dein Vorankommen eine große Hilfe sein. Denn hier korrigieren wir nicht nur Deine Haltung und Deine grundlegenden technischen Fähigkeiten. Hier musizierst Du zum ersten Mal aktiv in der Gruppe. Du lernst dabei, was es bedeutet, nicht nur auf Dein eigenes Spiel konzentriert, sondern in einen gemeinsamen Klang eingebettet zu sein. Du wirst sehen: Hier geht Musizieren richtig los.  

Workshop Basic

In diesem Workshop bist du als Teilnehmer bestens aufgehoben, wenn Du damit beschäftigt bist, Dich in der ersten Lage mit all ihren Griffarten und Varianten zurecht zu finden. Hier lernst Du innerhalb Deiner Fähigkeiten die wichtigsten Basistechniken, die Dir ein Zusammenspiel in der Gruppe ermöglichen. Natürlich geschieht das anhand von Ensemblestücken, die Dir und den anderen Teilnehmern das Musizieren in einem kleinen Streichorchester nahe bringen.  

Workshop für Fortgeschrittene

Dieser Workshop vereint etwas fortgeschrittenere Spieler miteinander. Die Anforderungen der Stücke liegen so, dass auf den Instrumenten das Lagenspiel zumindest ansatzweise geläufig sein sollte. In den gehobeneren Stimmen der gespielten Stücke ist dann schon einiges mehr an technischem Können gefordert. Der Workshop versteht sich in seinem Niveau als ein Bindeglied zwischen dem Üben zu Hause und dem Spielen in einem Laienorchester.  

Workshop Kammermusik

Dieser Workshop hat sich aus besonderen Bedürfnissen entwickelt, die vor allem im Workshop für Fortgeschrittene entstanden sind. Hier treffen wir uns um miteinander Werke in kleinerer Besetzung zu erarbeiten. Hier arbeiten wir kammermusikalisch. Das heißt, dass einzelne Stimmen nur noch einzeln besetzt werden. Die Auswahl der jeweiligen Stücke erfolgt durch die Teilnehmer in Rücksprache mit dem Dozenten.  

Intensivworkshop für Cello

Dieser Workshop ist etwas für Cellisten, die es wirklich wissen wollen. Hier konzentrieren wir uns 5 Tage lang auf täglichen Einzelunterricht in Koppelung mit Kammermusik. Diese intensive Arbeit kann nur in einer kleinen Gruppe funktionieren, daher ist der Workshop auf 5 Teilnehmer begrenzt.  



Was kostet der Kurs?

Die Workshops haben eine Kursgebühr und es fallen zusätzlich Kosten für die Unterbringung an den jeweiligen Veranstaltungsorten an. Die Pauschalen für die Vollpensionskosten der einzelnen Veranstaltungsorte schwanken.

Deiner Anmeldung machst Du mit einer Anzahlung von 100,- € verbindlich.

Sieh Dir bitte vor dem Anmelden die einzeln aufgeführten Kosten des jeweiligen Workshops an. Weiteres entnimmst du den AGB zu den Workshops.

Geld zurück Garantie

Sollte Dir der Workshop nicht zusagen, oder solltest Du feststellen, dass Dir das Erlernen eines Streichinstruments auf diese Weise nicht liegt, so kannst Du innerhalb des ersten Workshoptages jederzeit den Workshop abbrechen und erhältst Deine Kursgebühr zurück erstattet. Einbehalten wird lediglich das, was als Stornogebühr der Unterbringungskosten und der Tagungspauschale an das Haus abgeführt werden muss  

FAQ - Die häuftigsten Fragen

Bin ich mit meinen Fähigkeiten überhaupt weit genug für einen solchen Workshop?

Du bist weit genug, wenn Du Dich innerhalb der ersten Lage auf Deinem Instrument gut zurechtfindest. Das ist das Niveau, mit dem Du die leichteren Stimmen der Stücke im Workshop für Fortgeschrittene spielen kannst. Und mit all Deinem Können, das darüber liegt, wirst Du Dich in den anspruchsvolleren Stimmen zurechtfinden können.

Was passiert, wenn ich absagen muss?

Du hast Deine Teilnahme mit einer Anzahlung von 100,- € verbindlich gemacht. Diese Anzahlung bekommst Du bei einer Stornierung Deiner Teilnahme bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Noten zur Vorbereitung des Workshops ausgegeben werden ohne Rückfrage zurück überwiesen. Die Noten werden 8 Wochen vor dem Workshop ausgegeben. Nach diesem Zeitpunkt  kann Dir die Anzahlung nicht mehr erstattet werden, da du bereits vorbereitendes Material bekommen hast, das bereits Teil der Leistungen des Workshops ist. 

Was muss ich zum Workshop mitbringen?

Du brauchst Dein Instrument, Deine Noten und bequeme Kleidung, die Dir Bewegungsfreiheit gewährt. Außerdem brauchst Du Lust, Neues zu erleben, etwas Entdeckerfreude und die Grundeinstellung, dass Fehler nichts Schlechtes sind, sondern Hinweise für Dich, wie es mit Deinem Spiel am besten voran geht.

Einen Notenständer brauchst Du nicht. Den stellt der Veranstalter zur Verfügung.

Wie funktioniert die Bezahlung?

Nachdem Du Deine Anmeldung im Anmeldeformular abgeschickt hast, bekommst du eine Email mit der Aufforderung, Deine Anmeldung mit der Anzahlung von 100,- € verbindlich zu machen. Jetzt ist der Platz im Workshop für Dich reserviert.  

Den Rest der Kursgebühr überweise Du bis spätestens 10 Tage vor dem Workshop. Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten, die Dir beim Haus entstanden sind, begleichst Du direkt bei der Abreise an der Rezeption des Hauses. 

Ist für mein Instrument ein Fachdozent beim Workshop dabei?

Ja, die BogenBalance Workshops laufen ja mit allen vier Streichinstrumenten. Sobald sich ein Teilnehmer für ein Instrument angemeldet hat, wird auch ein Dozent eingeladen, der dem Teilnehmer fachspezifisch weiter helfen kann. Geiger und Bratscher werden von unseren Dozenten betreut, die auf beiden Instrumenten zuhause sind.

Und das sagen Teilnehmer, die den Kurs schon belegt haben:

Ute Pinkert  

Beim letzten Streicher Workshop im Sept. 2014 waren die Bassinstrumente unter sich, eine besondere Freude beim gemeinsamen Musizieren! Die Workshops sind intensiv, so dass ich bisher immer profitieren konnte, sei es im Zusammenspiel, in das man sich gut einfinden kann, beim Erlangen von mehr „Treffsicherheit“  bei Lagenwechseln, die Intonation allgemein betreffend oder beim Erschließen neuer Stücke. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und obwohl ich schon einige Male dabei war (das 1. Mal als absolute Anfängerin im Anfängerworkshop vor ca. 4 Jahren), freue ich mich auch jetzt auf Januar und unseren nächsten Workshop, das gemeinsame Musizieren ist auf jeden Fall eine Bereicherung! Ute  

Anne PapeMusiceum  

Lieber Felix, auch auf den für mich zweiten Kurs freue ich mich schon. Zwei Tage nur mit dem Instrument unter gut gelaunten Musikern zu verbringen, und dabei auch noch einen großen Schritt weiter zu kommen – toll, dass du das ermöglichst!  

Ulrich Bednarz  

Am 10./11. Januar besuchte ich zu wiederholten Male den Streicher-Workshop für Fortgeschrittene und bin – wie nach den letzten drei Malen – nicht enttäuscht worden. Vorgefunden habe ich äußerst fachkundiges Lehrpersonal, das auch schwierige Zusammenhänge kompetent vermitten konnte. Trotz meines relativ „hohen“ Alters (60+), habe ich inbezug auf Bogentechnik, Rhythmik und klangliches Zusammenspiel sehr viele Impulse mitnehmen können. Und siehe da – es funktioniert auch zu Hause, zumal ich keinen Cellounterricht nehme. Insofern hat sich die Investion – jedenfalls für mich – sehr gelohnt. Deshalb werde ich die Workshops auch in Zukunft – so lange es geht – besuchen“. VG Ulrich  

Heinz Kannengießer  

Nach anfänglicher Unsicherheit ob dieser Workshop das Richtige für mich ist, kann ich nun definitiv sagen: Ja! Das gemeinsame Musizieren, die Vorbereitungen, die Durchführung des Workshops, die kleinen Gespräche am Rande und der gemeinsam verbrachte Abend sind eine klare Bereicherung und helfen nicht unerheblich mit, auf meinem musikalischen Weg voran zu kommen. Jeder Fehler ist verzeihlich, und wird verziehen. Und es macht einen Riesenspass und Stolz, wenn man zum Schluss das ganze Werk am Stück vorgetragen hat.“ Danke noch einmal für den schönen Workshop und bis zum nächsten mal, Heinz  

Ingrid Pscherer

Cool, endlich ein eigenes Cello!!! Aber nun muss ich zur Tat schreiten.

Wöchentlicher Unterricht bei einer Musikschule oder Privatunterricht? Nein, das kam für mich nicht in Frage. Aus dem Alter, dass ich wöchentlich Hausaufgaben bekomme und mit schlechtem Gewissen in die Cellostunde gehen muss...bin ich heraus.

Der Unterricht müsste bei individueller Zeiteinteilung flexibel gestaltet sein.

So stieß ich in Zeiten des Internets auf „BogenBalance“ und fand genau das Richtige für mich.

Ein Workshop am Wochenende, bei dem weder Vorkenntnisse am Instrument noch Notenlesen oder gar Musiktheorie erforderlich sind. Und so machte ich mich auf, zu meinem ersten BogenBalance – Workshop.

Keine Vorkenntnisse, was sollte mir schon passieren???

Meine Erwartungen wurden an diesem Wochenende bei weitem übertroffen!
Eine Gruppe von 10 - 12 Personen im Alter von ca. 25 bis Ende 50 traf sich in einem angenehmen Übungsraum im Herzen von Augsburg. Alle Streichinstrumente ( Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass) standen bereit, das eigene Instrument konnte ebenfalls mitgebracht werden. Nach dem ersten Vertraut machen mit dem Instrument und dem Stimmen ging es gleich los.
Dank der großen Geduld, des Einfühlungsvermögens  und der Kompetenz des Kursleiters, Felix Seiffert und seiner Kollegin, strichen wir alle mit Freude, wenn auch noch sehr unsicher über die Saiten. Das Fantastische war das „Zusammenspiel“ der unterschiedlichen Streichinstrumente.
Es klang bereits, obwohl wir kaum mehr als die leeren Saiten strichen.
Kaum zu glauben,dass wir an diesem Wochenende 12 - 14 Stunden miteinander musiziert hatten. Am Ende spielten wir schon kleine Stücke gemeinsam. Meine Freude für das Cello war geweckt, mit vielen Hausaufgaben und v.a. Euphorie trat ich den Heimweg an.

Mittlerweile habe ich den vierten BogenBalance-Workshop besucht, zwischen den Kursen werden wir mit regelmäßigen Hausaufgaben per e-mail von Felix Seiffert betreut, der natürlich auch immer ein offenes Ohr für auftretende Schwierigkeiten hat. Nun spiele ich schon seit über einem Jahr begeistert Cello.

Für Alle, die ohne Zeitdruck allein und gemeinsam mit anderen ein Instrument lernen wollen, ist BogenBalance ein geniales Konzept!!!

Roland Büchner  

Warum ich schon siebenmal dabei war, und keine Ende in Sicht? 

Ich muß beruflich ziemlich flexibel sein und oft auch kurzfristig schnell mal weg. Außerdem wohne ich auf dem Land, und habe keine Möglichkeit in der Nähe. Meine Arbeitsbelastung ist mal einige Wochen sehr stark, dann wieder gibt es Zeiten da ist längere Zeit wenig los. Dazu kommt noch ein anderes, sehr Zeit intensives Hobby. Da ist ein wöchentlicher Unterricht mit fester Zeit einfach nicht möglich. Auch das Mitwirken in einem Ensemble oder einem Musikverein geht nicht. Auf ein Konzert muß man sich einfach verlässlich vorbereiten können, sonst wird es nur eine Enttäuschung für alle Beteiligten.



 Ich liebe es, für mich Musik zu machen, dazu muß ich lernen, mein Instrument zu spielen.

Ich liebe es auch, gemeinsam zu musizieren, dazu brauche ich andere Gleichgesinnte. 

Da ist jetzt der Workshop vom Felix genau das richtige. Auch wenn ich mal wenig Zeit habe, mich gut vorzubereiten, ist das überhaupt kein Problem und ich lerne trotzdem viel dazu. Die Mischung aus inzwischen "alten Bekannten" und neuen Teilnehmern macht es auch ausserhalb des Musizierens zu einem sehr schönen Wochenende. Das alte Gemäuer und die Lage des Reimlinger Tagungshauses passt auch genau zu der Stimmung. Nicht zu Vergessen die super Verpflegung.

Zusammen mit dem Fernkurs und den vielen Videos vom Felix habe ich sehr große Fortschritte gemacht. Er ist kein Lehrer, der dem Schüler sein Wissen und Können aufstülpt, sondern er steht als "Berater" zur Seite, damit sich jeder in der für sich am besten geeigneten Spielweise entwickeln kann.

Vor 4 Jahren wußte ich gerade mal wie man einen Kontrabass fehlerfrei aus der Hülle bekommt, und jetzt kann ich in einem Laienorchester so richtig gut mitspielen. Für die, mir  zur Verfügung stehende Zeit, ist das richtig richtig gut.


Ringo

Oktober 2017

Madeleine Pfaltz  

10 x Bogenbalance Workshop - ein Rückblick

Soll ich - soll ich nicht - soll ich - soll ich nicht, so schwankte ich hin und her  bevor ich endlich den Entschluss fasste, mich zum ersten Mal für einen Bogenbalance Workshop anzumelden. Gründe zu zögern waren genügend vorhanden: bin ich als Anfängerin überhaupt willkommen, spiele ich falsch und höre es selbst nicht, ich kann ja nur langsam spielen, halte ich die ganze Gruppe auf weil ich zu wenig fortgeschritten bin, was ist wenn ich falsch zähle und eine Ton zu spät - oder, noch viel schlimmer - einen Ton zu früh einsetze?

Mein erster Workshop fand im Mai 2014 auf dem Hesselberg statt. Um es gleich voraus zu nehmen: Ja, ich war auch als Anfängerin willkommen, ja, ich habe oft falsch gespielt und es selbst nicht gehört, ja, ich habe oft zu langsam gespielt und ja, ich habe oft zu spät und manchmal auch zu früh eingesetzt, aber ich war damit war ich aber nicht allein und übel genommen hat mir dies keiner, auch nicht Felix Seiffert. 

Seither sind 9 weitere Workshops dazugekommen, sodass ich am letzten Wochenende an meinem 10. Workshop in Reimlingen teilgenommen habe. Jeder einzelne Workshop hatte in Abhängigkeit der Zusammensetzung der TeilnehmerInnen, der zu erarbeitenden Musik, des Vorbereitungsstandes der TeilnehmerInnen und vieler anderer Faktoren seine ganz eigene Dynamik, nur eins war mit absoluter Sicherheit konstant: Die bewundernswerte Art und Weise mit welcher uns Felix Seiffert durch die Workshops geleitet hat. Jeder einzelne Teilnehmer war willkommen mit genau dem Können, das er zum Zeitpunkt des Workshops "im Gepäck" hatte. Mit viel didaktischem Geschick, Geduld, Nachsicht, aber doch einer gewissen Hartnäckigkeit wurden einzelne Passagen, manchmal auch nur einzelne Takte herausgegriffen, näher erklärt und entsprechend eingeübt. Das erklärte Ziel war es immer, das allerbeste mögliche aus der Gruppe herauszuholen, damit bis Sonntag-Nachmittag aus einem manchmal etwas chaotischen ersten Durchgang Musik wurde.

Auch der 10. Workshop war ein voller Erfolg und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Workshop im Januar 2018!


Madeleine Pfaltz

Horst Henn  

Hat man es mit viel Übung und Fleiß auf einem Streichinstrument so weit gebracht, dass man einfachere Werke spielen kann, möchte man gerne auch in einem Ensemble spielen. Musikschulen haben häufig ein kleines Orchester, in denen die Schüler Erfahrungen im Zusammenspiel machen können Für Jugendliche und angehende Profis gibt es auch  Angebote für Kammermusikkurse. Für Laienmusiker, die als Erwachsene ein Streichinstrument lernen oder die nach einer längeren, meist beruflichen bedingten Spielpause wieder einsteigen wollen, gibt es nur in wenigen Städten Angebote. Auf dem Land wird man wohl selten ein kleines Streichensemble bilden können.

Bei Wochenendkursen  hat man meist das Problem, dafl die Spielstärke der Teilnehmer sehr unterschiedlich ist und auch nicht alle Teilnehmer genügend Zeit und Geduld zum methodischen Üben haben. Da macht das Zusammenspiel beim Kurs dann wenig Freude. Sowohl die fortgeschrittenen als auch die weniger fortgeschrittenen Spieler gehen dann frustriert nach Hause.

Die BogenBalance Workshops von Felix Seiffert lösen diese Probleme mit einem Bündel u.a. mit Digitalisierung. Der Leiter kennt einen Großteil der Spieler aus dem regulären Unterricht oder als Teilnehmern an Videokursen. Für den Workshop wurde ein geeignetes, für die Zielgruppe anspruchsvolles Werk (im Kurs Concerto Polonis von Telemann) ausgesucht und Stimmen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad erstellt. Die Noten und Einspielungen der Stimmen (MP3) werden sehr zeitig an die Teilnehmer verteilt, Die MP3 Stimmen oder Ausschnitte (Loops) können die Kursteilnehmer mit z.B. mit der APP (ich verwende Anytune) auf dem Smartphone mit unterschiedlicher Geschwindigkeit abspielen und korrekt mitspielen. Diese Technik wird von U Musikern schon länger erfolgreich benutzt.

Beim Kurs waren die Teilnehmer so gut vorbereitet, dafl man auf Anhieb den ersten Satz des Concertos spielen konnte. Danach geht es in den einzelnen Instrumentengruppen - Geigen, Celli und Bässe - an die Feinarbeit. Meine Bassgruppe wurde von dem Bassisten im Ulmer Theater Michael Weigler betreut. Das Lernen in der Gruppe ist sehr effizient. Dabei wird auch auf die speziellen Probleme der einzelnen Spieler eingegangen. Dabei kommt man auf etwa 10 Stunden Unterricht. Dafür braucht man mit herkömmlichen Methoden Monate. Die schwierigen Stellen des Stücks werden besprochen und geübt, sodaß man am Schluss des Workshops das Werk mit Freude spielen kann.

Als Gitarrist habe ich schon viele Workshops für Gitarrenkammermusik und Zupforchester (Mandoline, Gitarre, Bass) besucht. Keine dieser Kurse war aber so effizient wie der BogenBalance Workshop.

Horst Henn

Denise Stahlmann  

vielen Dank, dass Du die Aufnahmen so flott an uns gesendet hast. Ich finde, wir waren richtig gut. Ich habe sie über meine Anlage abgespielt (Computer klingt nicht so gut) und bin mächtig stolz, da mitgewirkt zu haben. Das Wochenende war einfach toll, es ist so eine Auszeit vom Alltag und immer etwas besonderes. Ich habe mir dann gestern meinen Beethoven (eine Romanze in G-Dur) mit vielen Lagenwechseln (1. 3., erweiterte 3. Lage, 4. Lage und Flageolett-Töne) an dem ich, bevor ich Deine Noten bekommen habe, richtig zu beissen hatte, vorgenommen..............und ihn einfach gespielt! Es ging richtig locker und ohne große Probleme, vor ein paar Wochen sah das noch ganz anders aus, da habe ich ihn einfach nicht spielen können. Ich habe richtig Fortschritte gemacht, der Lagenwechsel funktioniert jetzt viel besser als vorher.

Franz Wagner  

Lieber Felix,


nochmals herzlichen Dank für den super Workshop, er hat mir sehr gut gefallen, war eine Bereicherung, Neues gelernt, neue Ideen, neue Leute kennengelernt. Deine unauffällig souveräne Art der Leitung mit unglaublicher Präsenz, Offenheit und sogar Neugier, was sich entwickeln wird, hat mich sehr beeindruckt! Jeder fühlt sich angesprochen, ist aufmerksam und bei der Sache - Respekt!

Barbera Foster

Lieber Felix,

keine Frage zum Workshop sondern ein herzliches Dankeschön.

Durch meinen eiligen Aufbruch gestern ging das ein wenig unter. Schade, dass ich den Rest nicht mitbekommen konnte. Der Kurs war wieder sehr ermutigend und motivierend, zeigt mir deutlich meine "Baustellen" aber auch meine Stärken. Aber vor allem hat mir die gemeinsame Arbeit und das zunehmende Besserwerden große Freude gemacht. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viel und intensiv man auch in einer relativ großen Gruppe lernen kann. Dazu trägt auch die Art und Weise bei, in der du in heiterer aber sehr zielgerichteter Atmosphäre alles wahrnimmst und verbesserst, ohne dass ich mich je bloßgestellt fühle. Ich freue mich schon auf den nächsten Workshop Ende Januar 2021.